Was ist Stress? Stress entsteht, wenn wir uns übermäßig belastet fühlen. Darauf reagiert der Körper. Welche Folgen kann Stress haben? Möglicherweise sind Sie traurig, wütend, aggressiv, leicht reizbar, ängstlich, müde, erschöpft, unausgeglichen, hilflos, verwirrt, unkonzentriert, nervös, vergesslich, fühlen sich schuldig, verlassen, leer, hoffnungslos, depressiv, gedemütigt, machen sich Vorwürfe. Vielleicht schlafen Sie schlecht, haben keinen Appetit, sind geistesabwesend und weder leistungsfähig noch kreativ, ziehen sich zurück und/oder weinen viel. Sie sind anfällig für Krankheiten, fühlen zum Beispiel Übelkeit, Enge in Kehle und Brust, Übersensibilität bei Lärm, Atemlosigkeit, Muskelschwäche, Muskelverspannungen, Kopf- und/oder Rückenschmerzen, Migräne, Mangel an Energie. Vielleicht leiden Sie unter Mundtrockenheit, Magen- und Darmproblemen, Störungen des Verdauungsprozesses, starkem Schwitzen, zeitbedingter Impotenz, Ausbleiben der Regel, Haarausfall, schlechtem Hautbild, rötlichen Augen, verminderter Mimik, Herzstechen, Herzrasen, Hörsturz, Tinitus, Schwindelattacken, Gelenkschmerzen, Hautausschlag, Schwächung des Immunsystems, Burnout. Chronischer Stress führt dazu, dass Gehirnmasse schwindet, das Gehirn schlechter durchblutet wird und dass Sie ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt haben. Wodurch wird Stress ausgelöst? Stressauslöser können sein der Tod eines nahen Familienangehörigen, Scheidung, Konflikte in der Paarbeziehung, Zeitmangel, Termindruck, Lärm, Geldmangel, fehlende Gestaltungsmöglichkeiten, mangelndes Interesse an Beruf und Freizeit, große Verantwortung, Mobbing, Schichtarbeit, Angst, nicht zu genügen, soziale Isolation, Verachtung, Vernachlässigung, Schlafentzug, Reizüberflutung, Krankheiten und Schmerzen (eigene und die von Angehörigen), seelische Probleme, unterschwellige Konflikte, schwerwiegende Ereignisse (Wohnungseinbruch, Operation, Prüfung), Unterforderung, Langeweile, Lethargie, Überforderung durch neue technische Entwicklungen (Technostress)... Frauen reagieren intensiver und länger auf Stress, weil sie oft weniger überzeugt sind von sich und ihren Fähigkeiten. Sie fühlen sich eher abhängig und ausgeliefert. Auch Kinder leiden häufig unter Stress.
Stress macht krank - was können Sie tun? Positive Emotionen verändern die körperlichen Reaktionen auf Stress! Sportler wissen: Gewonnen wird im Kopf. Tatsächlich ist nicht das Erlebte verantwortlich für den Stress, sondern die Art, wie Sie damit umgehen! |
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